History
Die Entstehung von Morphium und was dahinter steckt
- Wie alles begann
- Die ersten Boards
- Die Idee zum eigenen Vertrieb
- Der Große Fehler, der alles ausgebremst hat
- Der Anfang von Welfare Distribution
- Philosophie
- Das Team
- Designs
- Fazit
Wie alles begann
Angefangen hat alles so 1997. Zuerst hatten wir aus Scheiß einfach nur Papier Sticker gemacht, die wir auf unseren alten 386er PC´s selbst ausgedruckt haben. Natürlich hatten wir uns nichts ernstes dabei gedacht und es war nur ne Spaßaktion gewesen. Aber irgendwie sind die Leute auf die Sticker voll abgefahren und wollten immer mehr und mehr. Irgendwann ist fast jeder mit so einem Sticker rum gerannt und wir dachten uns, warum nur Sticker, lass uns doch auch noch was anderes machen. Zufällig bekamen wir dann später eine Stick Connection über der wir dann erst mal Sweatshirts mit einem Stick Motiv besticken lassen haben. Die Sweatshirts haben dann wie ein Bombe eingeschlagen und wir haben davon etwa über 100 Stück im ganzen Umkreis unserer Stadt innerhalb kürzester Zeit verkauft. Man konnte davon ausgehen, das jeder Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren so ein Pulli besaß. Das war dann so der Startschuss, der uns dazu bewegte noch mehrere Textilien zu veredeln.
Die ersten Boards
Irgendwann kamen natürlich auch die Fragen, wann denn nun endlich die Boards raus kommen würden. Es stand ja schließlich auf all unseren Motiven „Morphium Skateboards“ drauf.
Man muss sich halt vorstellen, das es zu der Zeit, so gut wie noch keine eigene deutsche Skateboard Company gab. Zumindest hatte keine Company, vielleicht bis auf „Titus Skates“, eigene Boards gehabt.
Das Glück war aber nicht fern und wir haben zufällig Richi Löffler kennen gelernt, der gerade eine Board Connection in Amerika am Start hatte und ebenfalls Boards produzieren wollte wie wir. Somit haben wir uns zusammen getan und unsere ersten Boards bestellt. Richi für seine immer noch bestehende Firma „Trap“ und wir halt für „Morphium“.
Unsere Boards wurden ebenfalls, wie die anderen Sachen sehr gut verkauft, wobei uns Richi sehr geholfen hat die Marke auch außerhalb der norddeutschen Grenze über seinen eigenen Vertrieb „Medizine Distribution“ bekannt zu machen.
Die Idee zum eigenen Vertrieb
Irgendwann hatte ich dann auch endlich meine ätzende Ausbildung beendet und musste mir dann eine Zivistelle suchen. Da die Kontakte nach Hamburg mittlerweile jedes Wochenende zustande kamen, zog ich es vor in Hamburg Zivildienst zu machen und nebenbei Morphium weiter aufzubauen und zu pushen.
In der Zeit habe ich dann viel Zeit und Energie in Morphium investiert, um alles am leben zu halten und voran zu treiben. In der Zwischenzeit hat sich mein Kumpel, der von Anfang an dabei war, von der Morphium Geschichte getrennt und ich musste mich von da an alleine um Morphium kümmern. Als der Zivildienst zuende war musste ich mich nun entscheiden was aus mir zukünftig werden sollte. In die Arbeitswelt hinein gehen in der ich meine Ausbildung absolviert habe, hatte ich natürlich keinen Bock. Also erst mal arbeitslos gemeldet und mir Zeit zum überlegen verschafft. In der Zeit habe ich natürlich an Morphium weiter gearbeitet und sah das da ein Potential da war, das ganze größer auf zu ziehen, um eventuell davon leben zu können. Somit beschloss ich selbstständig zu werden und einen Vertrieb zu gründen, worüber ich mehrere Marken vertreiben wollte. Ich erkundigte mich nach Unterstützungen vom Arbeitsamt und konnte dann später das „Überbrückungsgeld“ für 6 Monate in Anspruch nehmen, was mir erst mal gut ausgeholfen hat.
Ich habe dann somit den Vertrieb „X-Files Distrubution“ gegründet. Im Vertrieb habe ich dann folgende Marken vertrieben, „Morphium“, 5boro und Subcon.
Der Große Fehler, der alles ausgebremst hat
Mit dem Vertrieb lief das ganze auch erst mal gut und konnte mich nicht beklagen, auf jeden Fall nicht solange ich auch noch das Geld vom Arbeitsamt bekommen habe. So nach etwa einem Jahr, nachdem ich keine Unterstützung mehr bekommen hatte, wurde es finanziell enger.
Ich habe dann ein Angebot von einem damaligen Freund bekommen, der in Ostfriesland drei Skateshop Filialen hatte. In einer Filiale, die auch in meiner Heimatstadt Leer lag, sollte ich als Geschäftsführer agieren, um den Laden wieder auf Vordermann zu bringen. Ich würde ein festes Gehalt bekommen und hätte freie Hand was meine Zeiteinteilung anging, um mich weiterhin um meinen bestehenden Vertrieb zu kümmern. Ich hielt es für ein gutes Angebot, nahm es wahr und zog dann in kürzester Zeit von Hamburg nach Leer (Ostfriesland). Es stellte sich dann aber ganz schnell heraus das es sich doch nicht so einfach handhaben lässt den Shop inklusive einem Vertrieb zu managen. Zumal in dem Shop ein absolutes Chaos herrschte, so das ich mich eine Zeit lang primär nur mit dem Shop beschäftigte. Dadurch wurde Morphium und alle anderen Marken sehr vernachlässigt und hat alles ausgebremst. Da sich der Shopinhaber sehr unkooperativ verhalten hat und die ganze Arbeit bezüglich des Shops an mir alleine hängen blieb, war mir schnell klar, das das Angebot, welches ich wahr genommen habe ein absoluter Flop gewesen ist.
Der Anfang von Welfare Distribution
Irgendwann hatte ich dann ein Gespräch mit Pitt Feil gehabt, der mir von einer Idee erzählt hat, in der er einen Vertreib gründen wollte, der primär Europäische Marken anbietet. Er hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte mit Morphium dabei zu sein. Ich habe mir dieses Angebot durch den Kopf gehen lassen und beschloss, bevor ich Morphium und 5boro komplett an einem anderen Vertrieb abgebe und nur Umsatzanteilig daran beteiligt bin, wollte ich selber ein Teil von diesem Vertrieb sein und meine Arbeitskraft mit ein bringen und den Vertrieb mit aufbauen. Somit habe ich dann meine Beschäftigung im Skateshop gekündigt und bin wieder zurück nach Hamburg gezogen. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert und ich kann nur sagen, das es die beste Entscheidung gewesen ist die ich getroffen habe. Wäre ich weiterhin in Leer geblieben und hätte mir weiterhin meinen Arsch für einen äußerst unkooperativen Vorgesetzten aufgerissen, wäre Morphium bestimmt nicht da wo Morphium jetzt steht.
Sinn, Zweck und Aufbau von Morphium
Phlosophie
Wie ihr ja bestimmt schon oben gelesen habt, war Morphium kein geplantes Ding sondern hat sich mit der Zeit voran entwickelt. Im Endeffekt verdiene ich damit auch kein Geld, sondern Morphium bringt gerade so viel Geld ein, das sich die Company mit allen Unkosten tragen kann. Auch in Zukunft soll mit Morphium kein Geld zu verdienen sein, sondern alles an Profit wird zurück zu Gunsten in die Company gesteckt, sprich ein größeres Team, es werden Touren gemacht, mehr Demos werden veranstaltet, mehr Contests mit Stuff werden gesponsert, noch hochwertigere Produkte hergestellt usw.
Für mich ist viel wichtiger ein Ding am laufen zu halten, wovon auch andere Leute profitieren können, anstatt den Gewinn für sich alleine einzustreichen. Es geht halt um 100% Skateboarding nichts anderes.
Das Team
Das Team ist mit der wichtigste Bestandteil der Company. Alle Teamfahrer haben die Option selber an der Company mit zu wirken. Es sollte sogar eines der Aufgaben sein von jedem Teamfahrer seine Ideen in die Company mit ein zu bringen. Das ist der beste Weg, wo sich der Teamfahrer mit der Company identifizieren kann. Das Team ist das Aushängeschild der Company und bestimmt mit zum größten Teil das Image der Company. Die Auswahl eines neuen Teamfahrers, erfolgt unter der Berücksichtigung aller Teamfahrer. Erst wenn die Mehrheit des Teams dem neuen Teamfahrer zu stimmt, wird derjenige ins Team aufgenommen. Schließlich soll das Team ja auch als Team stehen und nicht eine willkürlich zusammen gestellte Gruppe darstellen, wonach jeder nur nach seiner Leistung gemessen wird.
Designs
Die Designs zeigen bisher zwei Serien. Die eine Serie zeigt Rip-Off Designs von den bekannten Metal Bands Slayer, Metallica und Iron Maden. Die Designs sind sehr blutig gestaltet, da wir der Meinung sind Skateboarding auch mal in einem etwas anderen Licht darzustellen. Bei einigen Fahrern ist es halt zum größten Teil der Fall, wenn diese am Skaten sind, das vor allen beim Street Skaten jeder sich dann des öfteren eine blutige Wunde zu zieht. Also warum das nicht mit den Klassiker Bands, die dieses roughe Gefühl musikalisch ausdrücken, miteinander verbinden?
In etwa das gleiche gilt für die andere Serie, die die Designs der Horror Film Klassiker Hellraiser, Freitag der 13te und Helloween zeigen. Auch diese Filme bringen dieses gewisse raue Gefühl rüber, mit dem jeder Skater schon Bekanntschaft gemacht hat. Sich aufs Maul legen, blutige Schürfwunden holen, Knochen brechen, Schmerzen ausstehen usw.
Wir wollen mal was anderes darstellen als nur immer cleane Designs, die mit skaten nicht großartig was zu tun haben.
Fazit
Im Grunde ist es vielleicht von jedem Skater der Traum eine eigene Board Firma zu haben. Leider gibt es dabei aber auch Dinge, die den Job nicht so angenehm machen. Als erstes kann ich schon mal sagen, das man mit einer eigenen Boardfirma kein großes Geld verdienen kann bzw. die Zeit die du dafür opfern musst, würdest du bei einem Null-acht-fufzehn Job mit 10x soviel Geld entlohnt werden. Du trägst natürlich auch eine große Verantwortung mit dir. Du hast Ausgaben, ein Team und Anfragen und diverse andere Dinge, die erledigt werden müssen. Das bedeutet natürlich auch jede menge Stress und da du dein Hobby zur Beschäftigung gemacht hast, wirst du natürlich auch zur jederzeit damit konfrontiert. Also auch dann, wenn du mal deine Ruhe haben willst. Wenn du versuchen willst die Company so gut es geht zu managen, bist du auch mehr oder weniger dazu verpflichtet dein Leben danach zu richten. Es gab schon einige Male die Situation, wo ich mich gefragt habe, ob alles überhaupt noch lohnenswert ist. Zum Glück gibt es aber auch große Vorteile, Lichtblicke und natürlich die Liebe zum Skaten, die mich nicht davon abbringen konnten das ganze am laufen zu halten.
Falls noch Fragen bestehen sollten, freue ich mich jederzeit, euch eine Antwort zu geben. Alle Kommentare und Fragen zu Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
- Wie alles begann
- Die ersten Boards
- Die Idee zum eigenen Vertrieb
- Der Große Fehler, der alles ausgebremst hat
- Der Anfang von Welfare Distribution
- Philosophie
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- Fazit
Wie alles begann
Angefangen hat alles so 1997. Zuerst hatten wir aus Scheiß einfach nur Papier Sticker gemacht, die wir auf unseren alten 386er PC´s selbst ausgedruckt haben. Natürlich hatten wir uns nichts ernstes dabei gedacht und es war nur ne Spaßaktion gewesen. Aber irgendwie sind die Leute auf die Sticker voll abgefahren und wollten immer mehr und mehr. Irgendwann ist fast jeder mit so einem Sticker rum gerannt und wir dachten uns, warum nur Sticker, lass uns doch auch noch was anderes machen. Zufällig bekamen wir dann später eine Stick Connection über der wir dann erst mal Sweatshirts mit einem Stick Motiv besticken lassen haben. Die Sweatshirts haben dann wie ein Bombe eingeschlagen und wir haben davon etwa über 100 Stück im ganzen Umkreis unserer Stadt innerhalb kürzester Zeit verkauft. Man konnte davon ausgehen, das jeder Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren so ein Pulli besaß. Das war dann so der Startschuss, der uns dazu bewegte noch mehrere Textilien zu veredeln.
Die ersten Boards
Irgendwann kamen natürlich auch die Fragen, wann denn nun endlich die Boards raus kommen würden. Es stand ja schließlich auf all unseren Motiven „Morphium Skateboards“ drauf.
Man muss sich halt vorstellen, das es zu der Zeit, so gut wie noch keine eigene deutsche Skateboard Company gab. Zumindest hatte keine Company, vielleicht bis auf „Titus Skates“, eigene Boards gehabt.
Das Glück war aber nicht fern und wir haben zufällig Richi Löffler kennen gelernt, der gerade eine Board Connection in Amerika am Start hatte und ebenfalls Boards produzieren wollte wie wir. Somit haben wir uns zusammen getan und unsere ersten Boards bestellt. Richi für seine immer noch bestehende Firma „Trap“ und wir halt für „Morphium“.
Unsere Boards wurden ebenfalls, wie die anderen Sachen sehr gut verkauft, wobei uns Richi sehr geholfen hat die Marke auch außerhalb der norddeutschen Grenze über seinen eigenen Vertrieb „Medizine Distribution“ bekannt zu machen.
Die Idee zum eigenen Vertrieb
Irgendwann hatte ich dann auch endlich meine ätzende Ausbildung beendet und musste mir dann eine Zivistelle suchen. Da die Kontakte nach Hamburg mittlerweile jedes Wochenende zustande kamen, zog ich es vor in Hamburg Zivildienst zu machen und nebenbei Morphium weiter aufzubauen und zu pushen.
In der Zeit habe ich dann viel Zeit und Energie in Morphium investiert, um alles am leben zu halten und voran zu treiben. In der Zwischenzeit hat sich mein Kumpel, der von Anfang an dabei war, von der Morphium Geschichte getrennt und ich musste mich von da an alleine um Morphium kümmern. Als der Zivildienst zuende war musste ich mich nun entscheiden was aus mir zukünftig werden sollte. In die Arbeitswelt hinein gehen in der ich meine Ausbildung absolviert habe, hatte ich natürlich keinen Bock. Also erst mal arbeitslos gemeldet und mir Zeit zum überlegen verschafft. In der Zeit habe ich natürlich an Morphium weiter gearbeitet und sah das da ein Potential da war, das ganze größer auf zu ziehen, um eventuell davon leben zu können. Somit beschloss ich selbstständig zu werden und einen Vertrieb zu gründen, worüber ich mehrere Marken vertreiben wollte. Ich erkundigte mich nach Unterstützungen vom Arbeitsamt und konnte dann später das „Überbrückungsgeld“ für 6 Monate in Anspruch nehmen, was mir erst mal gut ausgeholfen hat.
Ich habe dann somit den Vertrieb „X-Files Distrubution“ gegründet. Im Vertrieb habe ich dann folgende Marken vertrieben, „Morphium“, 5boro und Subcon.
Der Große Fehler, der alles ausgebremst hat
Mit dem Vertrieb lief das ganze auch erst mal gut und konnte mich nicht beklagen, auf jeden Fall nicht solange ich auch noch das Geld vom Arbeitsamt bekommen habe. So nach etwa einem Jahr, nachdem ich keine Unterstützung mehr bekommen hatte, wurde es finanziell enger.
Ich habe dann ein Angebot von einem damaligen Freund bekommen, der in Ostfriesland drei Skateshop Filialen hatte. In einer Filiale, die auch in meiner Heimatstadt Leer lag, sollte ich als Geschäftsführer agieren, um den Laden wieder auf Vordermann zu bringen. Ich würde ein festes Gehalt bekommen und hätte freie Hand was meine Zeiteinteilung anging, um mich weiterhin um meinen bestehenden Vertrieb zu kümmern. Ich hielt es für ein gutes Angebot, nahm es wahr und zog dann in kürzester Zeit von Hamburg nach Leer (Ostfriesland). Es stellte sich dann aber ganz schnell heraus das es sich doch nicht so einfach handhaben lässt den Shop inklusive einem Vertrieb zu managen. Zumal in dem Shop ein absolutes Chaos herrschte, so das ich mich eine Zeit lang primär nur mit dem Shop beschäftigte. Dadurch wurde Morphium und alle anderen Marken sehr vernachlässigt und hat alles ausgebremst. Da sich der Shopinhaber sehr unkooperativ verhalten hat und die ganze Arbeit bezüglich des Shops an mir alleine hängen blieb, war mir schnell klar, das das Angebot, welches ich wahr genommen habe ein absoluter Flop gewesen ist.
Der Anfang von Welfare Distribution
Irgendwann hatte ich dann ein Gespräch mit Pitt Feil gehabt, der mir von einer Idee erzählt hat, in der er einen Vertreib gründen wollte, der primär Europäische Marken anbietet. Er hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte mit Morphium dabei zu sein. Ich habe mir dieses Angebot durch den Kopf gehen lassen und beschloss, bevor ich Morphium und 5boro komplett an einem anderen Vertrieb abgebe und nur Umsatzanteilig daran beteiligt bin, wollte ich selber ein Teil von diesem Vertrieb sein und meine Arbeitskraft mit ein bringen und den Vertrieb mit aufbauen. Somit habe ich dann meine Beschäftigung im Skateshop gekündigt und bin wieder zurück nach Hamburg gezogen. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert und ich kann nur sagen, das es die beste Entscheidung gewesen ist die ich getroffen habe. Wäre ich weiterhin in Leer geblieben und hätte mir weiterhin meinen Arsch für einen äußerst unkooperativen Vorgesetzten aufgerissen, wäre Morphium bestimmt nicht da wo Morphium jetzt steht.
Sinn, Zweck und Aufbau von Morphium
Phlosophie
Wie ihr ja bestimmt schon oben gelesen habt, war Morphium kein geplantes Ding sondern hat sich mit der Zeit voran entwickelt. Im Endeffekt verdiene ich damit auch kein Geld, sondern Morphium bringt gerade so viel Geld ein, das sich die Company mit allen Unkosten tragen kann. Auch in Zukunft soll mit Morphium kein Geld zu verdienen sein, sondern alles an Profit wird zurück zu Gunsten in die Company gesteckt, sprich ein größeres Team, es werden Touren gemacht, mehr Demos werden veranstaltet, mehr Contests mit Stuff werden gesponsert, noch hochwertigere Produkte hergestellt usw.
Für mich ist viel wichtiger ein Ding am laufen zu halten, wovon auch andere Leute profitieren können, anstatt den Gewinn für sich alleine einzustreichen. Es geht halt um 100% Skateboarding nichts anderes.
Das Team
Das Team ist mit der wichtigste Bestandteil der Company. Alle Teamfahrer haben die Option selber an der Company mit zu wirken. Es sollte sogar eines der Aufgaben sein von jedem Teamfahrer seine Ideen in die Company mit ein zu bringen. Das ist der beste Weg, wo sich der Teamfahrer mit der Company identifizieren kann. Das Team ist das Aushängeschild der Company und bestimmt mit zum größten Teil das Image der Company. Die Auswahl eines neuen Teamfahrers, erfolgt unter der Berücksichtigung aller Teamfahrer. Erst wenn die Mehrheit des Teams dem neuen Teamfahrer zu stimmt, wird derjenige ins Team aufgenommen. Schließlich soll das Team ja auch als Team stehen und nicht eine willkürlich zusammen gestellte Gruppe darstellen, wonach jeder nur nach seiner Leistung gemessen wird.
Designs
Die Designs zeigen bisher zwei Serien. Die eine Serie zeigt Rip-Off Designs von den bekannten Metal Bands Slayer, Metallica und Iron Maden. Die Designs sind sehr blutig gestaltet, da wir der Meinung sind Skateboarding auch mal in einem etwas anderen Licht darzustellen. Bei einigen Fahrern ist es halt zum größten Teil der Fall, wenn diese am Skaten sind, das vor allen beim Street Skaten jeder sich dann des öfteren eine blutige Wunde zu zieht. Also warum das nicht mit den Klassiker Bands, die dieses roughe Gefühl musikalisch ausdrücken, miteinander verbinden?
In etwa das gleiche gilt für die andere Serie, die die Designs der Horror Film Klassiker Hellraiser, Freitag der 13te und Helloween zeigen. Auch diese Filme bringen dieses gewisse raue Gefühl rüber, mit dem jeder Skater schon Bekanntschaft gemacht hat. Sich aufs Maul legen, blutige Schürfwunden holen, Knochen brechen, Schmerzen ausstehen usw.
Wir wollen mal was anderes darstellen als nur immer cleane Designs, die mit skaten nicht großartig was zu tun haben.
Fazit
Im Grunde ist es vielleicht von jedem Skater der Traum eine eigene Board Firma zu haben. Leider gibt es dabei aber auch Dinge, die den Job nicht so angenehm machen. Als erstes kann ich schon mal sagen, das man mit einer eigenen Boardfirma kein großes Geld verdienen kann bzw. die Zeit die du dafür opfern musst, würdest du bei einem Null-acht-fufzehn Job mit 10x soviel Geld entlohnt werden. Du trägst natürlich auch eine große Verantwortung mit dir. Du hast Ausgaben, ein Team und Anfragen und diverse andere Dinge, die erledigt werden müssen. Das bedeutet natürlich auch jede menge Stress und da du dein Hobby zur Beschäftigung gemacht hast, wirst du natürlich auch zur jederzeit damit konfrontiert. Also auch dann, wenn du mal deine Ruhe haben willst. Wenn du versuchen willst die Company so gut es geht zu managen, bist du auch mehr oder weniger dazu verpflichtet dein Leben danach zu richten. Es gab schon einige Male die Situation, wo ich mich gefragt habe, ob alles überhaupt noch lohnenswert ist. Zum Glück gibt es aber auch große Vorteile, Lichtblicke und natürlich die Liebe zum Skaten, die mich nicht davon abbringen konnten das ganze am laufen zu halten.
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